HypoVereinsbank Girokonto im Test

HypoVereinbank Bankkonto im Test
Bewertung von HypoVereinbank Konto:
3

Mit fast 600 Filialen zählt die HypoVereinsbank, Teil der UniCredit Group, zu den fünf größten Banken Deutschlands. Die Vereinsbank bietet vier Girokontomodelle an: Das HVB StartKonto, das AktivKonto, das PlusKonto und das ExklusivKonto. Wir haben uns in unserem HypoVereinsbank Test einen Überblick verschafft und das Angebot für Sie ganz genau überprüft.

 

Die vier verschiedenen Girokonten der HypoVereinsbank sind auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse zugeschnitten. Grundsätzlich kostenlos ist die Kontoführung nur beim HVB StartKonto für Schüler, Studenten und Auszubildende unter 26 Jahren. Die EC-Karte und Mastercard ist hier inklusive.

 

Die drei Girokonten der HypoVereinsbank

  • 1. Das HVB AktivKonto für 2,90 Euro im Monat ähnelt dem Girokonto bei einer Direktbank, hier ist nur das Online-Banking inklusive. Die EC-Karte kostet 5 Euro, die Mastercard oder VISA-Card Kreditkarte 30 Euro im Monat.
  • 2. Bei dem HVB PlusKonto (7,90 monatliche Grundgebühr) ist die EC-Karte, Telefon-Banking und Überweisungen in den Filialen neben dem obligatorischen Online-Banking kostenfrei. Für eine Kreditkarte muss man auch hier 30 Euro p.a. bezahlen.
  • 3. Als Premiumvariante bietet die HypoVereinsbank das HVB ExklusivKonto an. Für 14,90 monatlich sind alle Leistungen inklusive, also auch die EC-Karte und eine Mastercard Gold und VISA-Card Kreditkarte. Mit der Mastercard im ExklusivKonto kann weltweit kostenlos Bargeld abgehoben werden, sie enthält außerdem ein Reiseschutz-Paket.

Kostenlos Geld abheben kann man mit der HVB EC-Karte an über 27.000 Geldautomaten der Cash Group (Commerzbank, Deutsche Bank, Postbank), an vielen Shell-Tankstellen sowie an allen Banken der UniCredit Group in 16 weiteren Ländern.

 

Inklusivleistungen bei allen Konten der HypoVereinsbank

Gebührenfrei ist bei allen Girokontomodellen der SMS-Service für Konto- und Kartenumsätze, eine App für Mobiles Banking und die online SEPA-Überweisung. Je nach Kartenumsatz kann beim PlusKonto und AktivKonto für eine Erstattung der jährlichen Gebühr von 30 Euro erfolgen.

 

Abhängig vom Kontomodell fallen für Buchungen am Schalter, am Telefon oder am Selbstbedienungsterminal Gebühren an.

 

Genauere Informationen können Sie außerdem dem aktuellem Preis- und Leistungsverzeichnis im PDF-Format unter dieser Adresse entnehmen.

 

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Girokonto bei der HypoVereinsbank: Unsere Bewertung

 

Die HypoVereinsbank bietet vier verschiedene Girokontomodelle an. Grundsätzlich ohne Kontoführungsgebühr ist nur das StartKonto für Schüler, Studenten und Auszubildende unter 26 Jahren. Für alle anderen Kontomodelle fällt eine monatliche Grundgebühr an. Im Vergleich zu anderen Banken, die immer noch bedingungslos kostenlose Konten anbieten, ist das ein klarer Nachteil.

 

Ein Vorteil der HypoVereinsbank Girokonten ist der persönliche Service an den Schaltern im ausgebauten Filialnetz. Wichtig dabei: Eine Überweisung an den Selbstbedienungsschaltern ist nicht bei allen Kontovarianten gebührenfrei. Auch das Online-Banking und Mobile Banking per App können überzeugen.

 

Fazit: Filialbank mit wenig Vorteilen

Aus Sicht unserer Redaktion ist die HypoVereinsbank insgesamt nicht empfehlenswert. Die vier verschiedenen Girokontenmodelle machen das Angebot unübersichtlich. Zudem kann man nicht mit jeder Variante den Service der Filialen nutzen - der eigentliche Pluspunkt der Filialbanken gegenüber der starken Konkurrenz der Direktbanken. Nur das kostenlose StarterKonto kann punkten. Aber das gilt ausschließlich für Schüler, Studenten und Azubis unter 26 Jahren. Andere Banken bieten ähnliche Konten einige Jahre länger an. Für Reisende ins europäische Ausland kann allerdings die Möglichkeit des kostenlosen Geldabhebens bei Banken der UniCredit Group von Vorteil sein.

In Zukunft werden sich Kunden allerdings auf Einschränkungen im Filialnetz gefasst machen müssen. Wie der Spiegel berichtete, baut die Vereinsbank bis 2018 noch hunderte Stellen ab.

 

Alternativen zum HypoVereinsbank-Girokonto

Wer eine Filialbank mit attraktiven Konditionen sucht, kann bei der Commerzbank fündig werden. Hier fallen allerdings erst bei 1.200 Euro Geldeingang pro Monat keine Kontoführungsgebühren an.

Wenn Sie nicht auf eine Filialbank festgelegt sind, bietet die DKB-Bank ein unabhängig vom Geldeingang kostenloses Girokonto inklusive kostenloser VISA-Karte zur europaweiten (ab 700 Euro monatl. Geldeingang weltweiten) gebührenfreien Bargeldversorgung. Einen Testbericht zum DKB-Konto finden Sie hier.

 

 

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